Bußgeldkatalog der Berufsgenossenschaften

Die Berufsgenossenschaften übernehmen die Versorgung von Schäden an Leib und Leben von angestellten Arbeitnehmern. Insofern haben sie ein besonders großes Interesse, dass Arbeitnehmer unter guten und vor allem sicheren Arbeitsbedingungen arbeiten. Daher überprüft die zuständige Berufsgenossenschaft regelmäßig Betriebe hinsichtlich Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit. Sofern Mindestanforderungen an die Arbeitssicherheit nicht erfüllt sind, kann die Berufsgenossenschaft zum Teil empfindliche Bußgelder verhängen.

So beträgt der Regelsatz für eine fehlende Gefährdungsbeurteilung 3.000 €. Der gleiche Betrag ist für lediglich mangelhafte bzw. nicht geeignete Fluchtwege zu entrichten. Sofern das Arbeiten durch den Arbeitgeber bei Auftreten einer unmittelbaren, erheblichen Gefahr nicht eingestellt wird, werden sogar 5.000 € Buße fällig. Und wenn vorsätzlich oder fahrlässig gegen Unfallverhütungsvorschriften oder Anordnungen verstoßen wird, kann die Strafzahlung bis zu 10.000 € betragen.

Letztlich können bei besonders drastischen Fällen die Geschäftsführer von Unternehmen sogar in die persönliche Haftung genommen werden. Unser Rat: Bringen Sie sich nicht in diese Gefahr. Sichern Sie sich ab!