Welche Vorschriften bedingen Maßnahmen für Unternehmen?

Die Aufgabe des Brandschutzes

Der gesetzliche Brandschutz bedingt Maßnahmen, um Brände zu verhindern beziehungsweise die Auswirkungen von Bränden möglichst gering zu halten. Der Brandschutz für Betriebe gliedert sich in drei unterschiedliche Bereiche auf: Baulicher Brandschutz, Anlagentechnischer Brandschutz, Organisatorischer Brandschutz.

Ziele von Brandschutzmaßnahmen:

Konkret erforderliche Maßnahmen für Unternehmen

Technische Regeln für Arbeitsstätten, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit

§ 5 Bestellung von Brandschutzbeauftragten

Der Arbeitgeber hat eine ausreichende Anzahl von Beschäftigten durch Unterweisung und Übung im Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen zur Bekämpfung von Entstehungsbränden vertraut zu machen.

Ein Anteil von fünf Prozent der Beschäftigten ist in der Regel ausreichend. Eine größere Anzahl von Brandschutzhelfern kann z. B. bei erhöhter Brandgefährdung, der Anwesenheit vieler Personen, Personen mit eingeschränkter Mobilität sowie großer räumlicher Ausdehnung der Arbeitsstätte erforderlich sein.

Bei der Anzahl der Brandschutzhelfer sind auch Schichtbetrieb und Abwesenheit einzelner Beschäftigter, z. B. Fortbildung, Ferien, Krankheit und Personalwechsel, zu berücksichtigen.

Zum Unterweisungsinhalt gehören neben den Grundzügen des vorbeugenden Brandschutzes Kenntnisse über die betriebliche Brandschutzorganisation, die Funktions-und Wirkungsweise von Feuerlöscheinrichtungen, die Gefahren durch Brände sowie über das Verhalten im Brandfall.

Praktische Übungen (Löschübungen) im Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen gehören zur fachkundigen Unterweisung.